Die Künstler Maud van den Beuken, Lungiswa Gqunta, Jason Hendrik Hansma, Vibeke Mascini, Thomas Swinkels und Riet Wijnen schufen neue skulpturale Arbeiten für Sferen.

Vom 20. Mai bis 8. August an zwei Orten im Zentrum von Leiden: in der Hooglandse Kerkgracht und im Hof der BplusC-Bibliothek an der Nieuwstraat.

Nachtfalter, Asseln, japanischer Staudenknöterich und die Quelle des Mississippi… Mit ihren Arbeiten machen die sechs Künstler von Sferen/Sphären dem Betrachter seine Beziehung zur natürlichen und urbanen Umwelt bewusst. Mit ihren Skulpturen und Installationen stellen die Künstler Verbindungen zwischen der physischen, gelebten Umwelt und unserer Vorstellung her. Sie stellen Fragen zur Landschaftspflege, zu invasiven Phänomenen und zur Sicherheit. Sie bringen uns zum Nachdenken über soziale Ungleichheiten, die Entstehung von Grenzen und sie stellen unsere Logik auf die Probe. Was die Künstler auszeichnet, ist eine klare Bildsprache, die in der Geschichte der abstrakten Kunst verankert ist, und ein konzeptioneller Umgang mit dem Raum. Mit ihrer Arbeit erkunden sie die Grenzen dessen, was Skulptur sein kann. Für diese Teilnehmer an der Jubiläumsausgabe von Beelden in Leiden ist es das erste Mal, dass sie ihre Skulpturen im öffentlichen Raum zeigen oder in einem größeren Maßstab arbeiten. Lesen Sie hier mehr über Sferenz.

Den Auftakt bildet die Verleihung des Frans de Wit-Preises, die am Donnerstag, den 20. Mai um 17 Uhr live auf Sleutelstad TV zu sehen ist und auch online verfolgt werden kann. Die Jury für diesen Förderpreis besteht in diesem Jahr aus Nathanja van Dijk, der Direktorin der Kunsthal, dem Kunstsammler Casper van der Kruk, dem Künstler Izaak Zwartjes und dem Kritiker Domeniek Ruyters.

Foto: Vibeke Mascini, Instar, 2021, in Arbeit befindliche Dokumentation