'GREENING THE CITY' ALS LERNAUFGABE

Available translations: 

 

Innerhalb weniger Jahrzehnte haben sich enorme Veränderungen der Rahmenbedingungen städtischen Lebens manifestiert: C02-Emission, Klimawandel, globale Bevölkerungsexplosion, ein wachsendes globales Ernährungsproblem, Verknappung von Rohstoffen, rasante Abnahme der Biodiversität, Umweltverschmutzung etc. Über diese Veränderungen wird täglich in den Medien berichtet, sie sind breit durchgedrungen ins Bewusstsein von Bevölkerung, Politikern und Fachleuten - zumindest derjenigen Fachleuten, die mit der Herstellung und Aufrechterhaltung der Lebensbedingungen von Menschen zu tun haben. Es ist daher umso verwunderlicher, dass diese Veränderungen immer noch kaum das Gesicht unserer Städte prägen. Zwar haben wir nun schon seit Jahrzehnten mit grossen Kampagnen für nachhaltiges Wirtschaften zu tun und sind bautechnische Verordnungen zur energieeinsparenden Wärmedämmung erlassen worden. Doch althergebrachtes Verhalten verändert sich nur langsam, auch und gerade bei Experten der verschiedenen mit Planen und Bauen befassten Disziplinen – und das Ergebnis ist, dass unsere Städte nur wenig Spuren eines neuen Denken zeigen.

Nun kann man verstehen, dass Städte, die bereits existieren, nur schwer anzupassen sind an veränderte Anforderungen: in ihnen ist eine Geschichte Stein geworden, die nun wie das Zeugnis vergangener Epochen um uns herumsteht, nicht mehr zeitgemäß, geradezu ein Freiluftmuseum, das bis in die jüngste Zeit reicht. Hier Anpassungen durchzuführen erfordert viel Invention, Einfühlungsvermögen, Initiative von sehr verschiedenen Akteuren im Feld – und natürlich viel Geld.
Nur: warum werden auch die neuen Gebäude in den meisten Fällen immer noch nach einem Muster gebaut, das in seiner Quintessenz Ausdruck der Vergangenheit ist? Die Entwicklung von Architektur und Städtebau scheint sich immer noch in erster Instanz auf der ästhetischen Schiene fortzubewegen, die von der Moderne geprägt ist, und kaum die Warnungen der Gegenwart zu beherzigen. Zeigt sich hier das Gewicht der Gewohnheit im Planen und Bauen?

Dabei sind durchaus neue Verfahren und Techniken einer nachhaltigen Bauproduktion entwickelt worden. Doch auch hier tritt Technik in unterschiedlicher Geisteshaltung auf. Es gibt einerseits eine Technologie, die sich begrenzt auf eine örtliche und zeitliche Problemlösung, ohne weitergehende Implikationen, etwa Nebeneffekte und langfristige Auswirkungen mit zu berücksichtigen. Dagegen es gibt andererseits auch eine Technologie, die quasi holistisch denkt, die sich eingliedert in das Gesamtsystem der natürlichen Kreisläufe und innerhalb dessen nach Optimierung sucht.
Ein Beispiel für eine Technologie der ersten Gattung sind die 'artifcial trees', entwickelt zur Absorption von CO2, Kosten: “nicht mehr als ein Auto”, wie deren Propagandisten sagen – aber bedacht und kalkuliert ohne die Umweltschäden und den Rohstoffverbrauch bei der Herstellung und die letztendlichen Beseitigungskosten des Produkts mit einzubeziehen (s. Foto rechts oben)
Ein Beispiel für eine Technologie der zweiten Gattung ist die innerstädtische Nahrungsmittelproduktion, wie sie der Entwicklungsbetrieb "Plantlab" in Den Bosch vorschlägt: Hightech-regulierte Produktion von Gemüse unter reduziertem Wasser- und Energieverbrauch und mit reduziertestem Verkehrsaufkommen durch innerstädtische Anlagen in den Tiefkellern der Supermärkte.

Das wesentliche Prinzip beim Umbau, Neubau und bei der Erweiterung unserer Städte, das allem voran stehen müsste, wäre also, die Folgen der geplanten Veränderung in aller Reichweite und Verästelung, so weit irgend möglich, mit einzubeziehen in die Abwägung. Der deutsche Soziologe Ulrich Beck hat dies 'reflexive Planung' genannt. "Es geht nicht mehr [nur] um die Nutzbarmachung der Natur, um die Herauslösung des Menschen aus traditionalen Zwängen, sondern [...] wesentlich um Folgeprobleme der technisch-ökonomischen Entwicklung selbst. Der Modernisierungsprozeß wird sich selbst zum Thema und Problem". [s. Ulrich Beck, Risikogesellschaft Auf dem Weg in eine andere Moderne (1986), S. 26]. Andere sprechen von einer holistischen Herangehensweise bei allen Handlungen und Entscheidungen.

Was heisst dann aber 'reflexiv' oder 'holistisch'? Einfach andere Bezeichnungen für 'makro-ökonomisch'? Einerseits ja: in der Tat gibt es ja hinreichend Verfahren, die sämtliche Effekte einer Investition (Handlung) in Geld zu beziffern wissen. Konsumenten-Glück etwa gerechnet als Einsparungen von Ausgaben im medizinisch-psychologischen Sektor etc.. Auf diese Weise bestehen auch Verfahren, den Wert eines Baumes in Geld zu berechnen (und in der Tat hat diese Methode dort, wo sie Anwendung findet, bereits ihren Niederschlag in einem erhöhten Schutz von Bäumen gefunden).
Dennoch ist diese Methode nicht hinreichend – der Begriff 'holistisch' ist umfassender und auch 'reflexiv' ist es. Am Beispiel des Problems Bienensterben lässt sich dies gut zeigen: Bäume bieten Lebenswelten für Insekten und Vögel; Bienen und andere viele Fluginsekten sind lebenswichtig für die Bestäubung von Pflanzen, die uns als Nahrungsgrundlage dienen. Eingriffe in die höchst komplexen natürlichen Zusammenhänge von Pflanzen, Insekten, Vögeln e.a,, die sich über Millionen Jahren herausgebildet haben, wie sie durch die neuen, sehr effizienten Wurzel-Gifte geschehen, haben über das Bienensterben hinaus weitreichende Folgen. Diese Folgen durch wiederum weitere neue Techniken zu korrigieren, bringt weitere Risiken mit sich, die ebenfalls kaum abschätzbar sind. Ein technologisch ingang gesetzter Teufelskreis.
Reflexive Planung und eine holistische Grundhaltung bedeutet dagegen: technologische Eingriffe so weit wie möglich so zu konzipieren, dass sie im Sinne einer Unterstützung natürlicher Prozesse funktionieren.

Unsere Frage ist: Was kann das heissen für den Umbau und Neubau unserer Städte. Was müssen wir tun? was können wir tun? wie sollen wir's tun?

Grosse Städte sind Fremdkörper in der organischen Welt, es sind gewissermassen felsige Wüstenzonen mit eigenem zusätzlichem Wärmeausstoss, hervorgerufen durch den künstlichen Import von Energie von ausserhalb dieser Zonen. Es ist ein bekanntes Faktum, dass Städte zu einem wesentlichen Teil zur Aufheizung unseres Planeten beitragen. Durch Wärmedämmung - ein Wintereffekt - und Begrünung in den Sommermonaten kann dieser 'urban heat island effect' ganz wesentlich gesenkt werden. In vielen Ländern sind daher die Normen für Wärmedämmung erhöht worden. Einige wenige Gemeinden schreiben nun bei Neubauten eine Dachbegrünung vor, andere stimulieren die Begrünung bestehender Dächer durch Subvention, wieder andere Gemeinden haben begriffen, wie wichtig Bäume zum Klimaausgleich sind und stimulieren das Pflanzen von Bäumen.

Gerade aber die Begrünung der Städte kommt nur langsam ingang, selbst die Dachbegrünung ist in der Mehrheit der Gemeinden immer noch nicht vorgeschrieben für Neubauten. Das ist erstaunlich. Die Begrünung unserer Städte ist vergleichsweise keine kostspielige Angelegenheit und sie ist effizient in vieler Hinsicht – zur Reduzierung von Strahlungswärme, Feinstoffabsorbtion und Verminderung des urbanen C02-Ausstosse; Grün hat darüber hinaus einen nachgewiesen positiven Effekt auf das Wohlbefinden der Menschen. Mehr Grün würde die Biodiversität unterstützen, die ja Biologen zufolge in unseren Städten ohnedies höher ist als im umliegenden agrarisch genutzten Land, und uns verschonen von so wohlgemeinten technischen Ersatzmitteln wie die Pollen-Ausstossmaschine, die kürzlich ein Londoner Student entwickelt hat zur Befruchtung von Blüten.

Bloss: wo gibt es noch Raum für mehr Grün in der Stadt?

In den vergangenen Jahrhunderten wurden zur Verbesserung des urbanen Klimas Parks angelegt, die grünen Lungen der Stadt. Inzwischen ist der urbane Boden so dicht bebaut und sind die Bodenpreise so ins Astronomische gestiegen, dass neue Parks nur noch in Ausnahmefälle realisiert werden können. Die Dimensionen neuer innerstädtischer Parks sind zurückgebracht auf 'poket-size' oder 'finger-size'. Auch sind neue Möglichkeiten sind gefunden zur Schaffung von Flächen für innerstädtische Parks. Beispiele: die Überdeckung von Verkehrsinfrastruktur wie beim Pariser Gare Montparnasse, auf dessen Dach der Park Atlantique entstand, oder die Überdeckung der Autobahn, die durch Linz (Österreich) führt, und die nun Raum für einen Park geboten hat. Selbst auf kleinstem Raum entstehen nun Gärten, die sich statt in die Horizontale in die Höhe ausbreiten: ein Pionier dieser Idee war das Büro Le Balto, das in Berlin auf spektakuläre Weise mit hochwachsenden Bohnen einen Innenhof begrünte. In Zürich wurde auf begrenzten Raum eine mehrstöckige begrünte Konstruktion gebaut, die einen prächtig grünen, schattigen Aufenthaltsraum im Freien bietet. Und eigentlich sind ja auch begrünten Fassaden nichts anderes als vertikale öffentliche Gärten. Die vertikale Gärten von Patrick Blanc sind teuer in der Anlage und im Unterhalt – es gibt aber auch einfache Lösungen, und faktisch knüpft dies an eine alte, seit Jahrhunderten betriebe Kunst der grünen Verschönerung von Gebäuden an, der erst durch die Ästhetik der Moderne ein Ende bereitet wurde. Balkon- und Fensterbrett-Bepflanzung wird von alters her mit Leidenschaft betrieben. Und neuerdings gibt es selbst Baumscheiben-Gärtchen und mancherorts sogar toleriertes wild-wachsendes Grün in den Ritzen der Strassenpflaster. Die Stadt bietet, genau betrachtet, mit ihren Dächern, Fassaden, Strassen und Wegen eine grosse Fülle von Möglichkeiten für Grüninjektionen im kleinteiligen Massstab.

Grüninjektionen in die bestehende Stadt lassen sich aber nicht realisieren ohne die aktive Mitarbeit, ja vielfach sogar die eigenständige Initiative von Bürgern. Das Erfreuliche ist dabei, dass schon mit nur wenig öffentlicher Unterstützung Privateigentümer und Mieter zu Begrünungsmassnahmen stimuliert werden können. Oft geht es nur um die Lockerung von Bauvorschriften und städtebaulichen Regeln oder um das Bereitstellen von Fachwissen bei der Pflanzenauswahl und um Hilfe bei der Instandhaltung, etwa in grossen Höhen der Fassaden, die aber durch städtische Leiterfahrzeuge, wie sie zur Baumversorgung verwendet werden, problemlos erreicht werden können. So entstehen Begrünungen im öffentlichen Raum, wofür die Stadtverwaltung mit ihrer Stadtgärtnerei niemals die finanziellen Mittel, die Kapazität und oft auch nicht die örtliche Kenntnis hätte.

Wie können wir solche Massnahmen stimulieren? Es bedarf einer Initialzündung – und dann kommt überraschend viel ingang. Hierfür ein Beispiel:
Angeregt durch die Stiftung Biotope City hat sich in Wien eine amtlich beauftragte Projektgruppe zur Betreuung von 14 Blocks im dicht bebauten 19.Jhd.-Gürtel (Gebiet Haslingergasse) – neben baulichen Massnahmen – die Begrünung dieses Gebiets zur Aufgabe gemacht und hat eine Schule vor Ort dafür gewonnen, bei der Begrünung dieser 14 Blocks mitzuwirken. Schüler verschiedener Klassen und Lehrer verschiedener Fächer veranstalteten zusammen mit der Projektgruppe eine Reihe von Workshops: Der erste diente der Information und Animation, wobei mit viel attraktivem Bildmaterial die Schönheit und Sinnhaftigkeit von 'Natur' im Quartier gezeigt wurde. Der nächste Workshop war dann der Praxis gewidmet: im Werkraum der Schule wurden Pflanzen und ihre Eigenschaften vorgestellt, wurde in Frühbeete gesät und wurden Ideen gesammelt, wo welche Pflanzen im Gebiet der 14 Blocks ihren Standort finden könnten. Danach kamen kleine Ausflüge ins Quartier: dem Schulhof und Vorplatz der Schule wurden als erstes Grüninjektionen verpasst, dann schwärmten die Schüler mit ihren kleinen Pflanzen und Saaten aus ins Viertel auf der Suche nach geeigneten Stellen, um zu säen und pflanzen. Grosse Begeisterung bei allen Beteiligten, den Schülern, den Lehrern und insbesondere auch bei der Projektgruppe, deren Lokalkenntnis - und fachliche Pflanzenkenntnis – nie soweit gereicht hätte, wie diese Aktion nun führte. Nun warten alle darauf, dass das Grün wächst und sich ausbreitet...

Parallel zur Arbeit mit der Schule organisierte die Projektgruppe aber auch einen workshop, zu dem sie Vertreter verschiedener Wiener Behörden, Fachleute der Universität, Bewohner und Hauseigentümer einlud. Während eines langen Nachmittags wurden alle Argumente für Grüninjektionen und die Möglichkeiten ihrer Realisierung samt der Einwände dagegen durchgesprochen. Die Veranstaltung animierte die Anwesenden zu 'Grüntaten'– und gleichzeitig konnte die Projektgruppe viele nützliche Hinweise einsammeln – auch Hinweise dazu, wie 'mentalen Barrieren' zu überwinden und unwillige Behörden zu gewinnen oder zu überlisten wären. Denn es geht ja bei Begrünung nicht nur um die Überzeugung von Privateigentümern und Mietern, sondern auch um Aktionen im öffentlichen Raum, der von verschiedenen Ämtern verwaltet wird. Selbst bei einer einfachen Fassadenbegrünung mit wildem Wein oder Kletterhortensien müssen die Pflanzen meist erst einmal im öffentlichen Raum vor der Fassaden wurzeln. Nicht jeder Beamte und Angestellte einer städtischen Behörden besitzt die Bereitschaft, die Weisheit und den Mut, auf die Ausübung seiner Machtposition zu verzichten, wenn es darum geht, eine sinnvolle neue Sache zuzulassen, die jedoch gegen Regeln verstösst...

Ein ähnliches Verfahren der Kooperation mit einer Schule wurde auf die Planung eines innerstädtischen Wiener Neubauprojekts angewandt. Eine Wohnungsbaugesellschaft hat sich bereit erklärt, 150 Wohneinheiten im sozialen Sektor zu bauen, die gänzlich mit Grün überzogen werden sollen und im Bereich der Aussenanlage Wasserläufe und natürlich auch Nistmöglichkeiten für Vögel und 'Hotels' für Insekten vorsehen sollen.
Die Schule, die bei diesem Projekt mitwirkt, ging ähnlich vor wie die Schule beim Projekt Haslingergasse: die begeisterten Schüler sammelten Ideen, diskutierten sie mit den Architekten und der Wohnungsbaugesellschaft und überprüften sie vor Ort auf dem zukünftigen Bauterrain. Nun muss man auf die behördliche Genehmigung des Bauvorhabens warten, Baubeginn daher erst 2012/13.

Die Zusammenarbeit mit Schulen ist dabei ein grosser Gewinn: Kinder sind in ihrer Wahrnehmung noch nicht oder jedenfalls weniger eingeengt durch die intellektuelle Disziplin von Fachwissen, wie es die ausgebildeten Fachleute sind. Ihnen ist eine holistisch Sicht der Welt um sie herum noch naheliegend. Sie sehen Grün nicht isoliert als instrumentelle Zutat für ein gesundes Stadtklima, für sie sind Vögel und Insekten ebenso interessant wie Planzen, vielleicht noch interessanter. Mit grosser Begeisterung säen und pflanzen sie und bauen sie Nistkästen und Insektenhotels. Tatsächlich ist ja die Stadtnatur ebenso wenig wie die Natur ausserhalb der Stadt einzuschränken auf pflanzliches Grün. Der gesamte Besatz organischen Lebens gehört hinzu, um den natürlichen Kreislauf ingang zu halten. Dieses Wissen ist bei den meisten Fachleuten der planenden Disziplinen nur passiv vorhanden, selbst wohlwollende Vertreter der 'Begrünungfraktion' vergessen dies häufig.

Diese Wiener Projekte sind daher in mehrerer Hinsicht vorbildlich.
Sie geben Anstösse zu einem neuen Denken über die Stadt, die zunächst von einigen engagierten Fachleuten ausgehen, aber dann nicht nur andere Fachleuten erreichen, sondern auch private und öffentliche Handlungsträger in der Stadt stimulieren und ihre Stosskraft dadurch erhalten, dass sie unterstützt werden durch den unverstellten Blick einer ganz jungen Generation, den Schülern. Die Schüler tragen durch ihre Direktheit und Unvoreingenommenheit in der Suche nach Lösungen neue Ideen heran und tragen zu einer Beschleunigung des Umdenkens über 'Stadt' bei – denn sie legen gleichzeitig auch die Basis für ein neues Denken der nachfolgenden Generation.

Diese Projekte setzen damit auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig an – das ist eminent wichtig. Denn die Zeit droht uns davon zu laufen: es gilt, alle Anstrengung zu unternehmen, die Köpfe und Herzen der Menschen, d.h. aller Bürger, aller Fachleute und aller Entscheidungsträger, zu erreichen, um die Weichen umzustellen, sodass wir unsere Städte aus einem neuen Verhältnis zur Natur heraus umgestalten und erweitern können. Die Umgestaltung unserer urbanen Steinwüsten in 'Natur', sie als einen spezifischen Typus von Natur zu sehen, in der Menschen, Flora und Fauna sich einen gemeinsamen Raum teilen: dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiedererlangung einer Geisteshaltung, die uns und unsere Städte eingebettet sieht in den grossen gesamten Kreislauf von allem Lebendigen. Ja, ich will die These aufstellen: die Sichtweise der Stadt als Natur ist unabdingbar notwendig, um die Probleme mit unserer Umwelt in all ihren Erscheinungsformen nachhaltig zu bewältigen.

Der Beitrag ist in schwedischer Sprache erschienen in der Oktober-Ausgabe von MOVIUM, Alnarp, Schweden.